Das Hühnerei

Das Ei ist ein Naturprodukt, das als Lebensmittel aufgrund seines Nährwertes, in erster Linie aufgrund des Gehaltes an hochwertigen Proteinen, seit Beginn der Menschheitsgeschichte ein essentielles Nahrungsmittel darstellt.

Aussehen & Aufbau

Eier weisen eine nicht symmetrische, beinahe ovale Gestalt auf. Die harte Schale kann je nach Hühnerart ausgewählte Farben entgegennehmen.

Die klassischen Eier im Absatz sind entweder hellbraun oder weiß. Es existieren abgesehen davon genauso Hühner, die grüne oder dunkelbrauner  Eier legen und selbst eine gesprenkelte Maserung ist denkbar.

Im Inneren steckt das Eiklar, eine zähflüssige, transparente Flüssigkeit und im Mittelpunkt das runde Eigelb, gleichfalls Dotter genannt.


Wie lange ist ein Ei haltbar?

Wie lange Eier haltbar sind, hängt natürlich auch von der Lagerung ab: Ungekühlt halten sich frische Eier rund 16-20 Tage. Im Kühlschrank halten sie sich rund 3-4 Wochen.


Herkunft

Die Geschichte der Eier ist schon so alt wie die der Hühner. Schon seit Menschengedenken dienen Eier dem Verzehr.

Geschmack

Wie ein Ei schmeckt, hängt von der Zubereitungsart ab. Ein gekochtes Ei schmeckt im Großen und Ganzen recht neutral und wird deshalb zumeist mit Salz gewürzt.

Bei Spiegeleiern hingegen setzt sich vorrangig der Geschmack des Bratfetts in den Vordergrund. Ebenfalls im Rohzustand schmeckt ein Ei verhältnismäßig neutral und wird infolgedessen für den Bedarf nicht selten mit Zucker oder Salz vermischt.

Info: Wenngleich Eier reichlich Cholesterin enthalten ist die Annahme, dass der Verbrauch von Eiern, für einen hohen Anstieg des Cholesterinspiegels zuständig ist, veraltet.

"Hüner"

Eier

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Frank Grün gruen-fotospass

Eier sind Lecker

Das Ei - Dotter, Eiklar und Schale

Kennzeichnung von Eiern

Eier werden in nachstehende Gewichtsklassen eingestuft:

Kleines Ei, Gewichtsklasse S – weniger als 53g
Mittleres Ei, Gewichtsklasse M – ca. 53 – 63g
Großes Ei, Gewichtsklasse L – 64 – 72g
Sehr großes Ei, Gewichtsklasse XL – 73g und mehr
Neben der Gewichtsklasse werden Eier in Güteklassen eingeteilt. Abgesehen davon dürfen allein Eier der Güteklasse “A” oder „frisch“ im Absatz offeriert werden. Das bedeutet, die Schale ist sauber und unverletzt, die Luftkammer ist höchstens 6mm hoch und das Eiweiß wie auch der Eidotter sind frei von Fremdeinlagerungen. Zudem existieren eine Kennzeichnung für „Extrafrische“ Eier, ebendiese sind weniger als 7 Tage alt und die Luftkammer im Innenraum ist höchstens 4mm hoch.

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Grundsätzlich besteht ein Ei aus einem Dotter, dem Eiklar drumherum und der Schale – weiß oder braun – als äußere Hülle. Sie dient wie gleichfalls dem Sicherheit des wahrhaftig im Ei befindlichen Kükens, eignet sich trotz alledem außerdem gleichermaßen als durchlässige Membran, die den heranwachsenden Embryo mit Sauerstoff beliefert. Das Eiklar besteht aus andersartig flüssigen Schichten und dient hauptsächlich der Nährstoffversorgung des Kükens.

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Frühstücksei

Ei, Ei, Ei

die Kunst des gekochten Frühstückseis

Ein Hühnerei zu kochen, ist nicht schwer – trotzdem wie wird das Ei vorzüglich, im Zentrum noch schön weich und das Eiweiß fest? Eierkochen ist doch eine winzige Kunst alleine, war das Frühstücksei von gestern nach 5 min ideal, ist es heute noch richtig glibberig – wie kann das sein? Nicht jedes Ei ist gleichermaßen groß, dies muss man beim Kochen bedenken – ein großes Ei benötigt natürlich längere Zeit als ein winziges Ei. Doch wie wirkt sich das auf die Kochzeit aus und wie unterbindet man, dass Eier platzen? Hier unsere Ratschläge:

Eier sollten keineswegs kalt, zügig aus dem Kühlschrank kommend, ins kochende Wasser gegeben werden, ansonsten können sie mithilfe den großen Temperaturunterschied unmittelbar platzen.
Um das Ei „aufzuwärmen“ kann man es ca. eine halbe Stunde im Vorfeld aus dem Kühlschrank holen, oder es unter fließendem warmem Wasser anwärmen.
Auch das Anpieken von Eiern an der stumpfen Seite (dort sitzt die Luftblase) soll verhindern, dass jene platzen.
Sollte doch einmal ein Ei platzen, unterstützt es, das Wasser zu salzen, in dieser Art läuft es nicht ganz aus.
Nach der Kochzeit soll kaltes Abschrecken im Zuge den Eiern dafür führen, dass sich ebendiese insbesondere reibungslos schälen lassen – dies stimmt auf diese Weise nicht – wenn sich ein Ei schlecht pellen lässt, anschließend liegt es daran, dass das Ei „zu“ frisch ist. Erst ca. 14 Tage alte Eier lassen sich bestens schälen, da der PH-Wert im Innenraum angestiegen ist – das Kohlendioxid entweicht nach und nach und Luft dringt ein, das Häutchen und die Schale lösen sich voneinander und bleiben nicht mehr aneinander kleben.
Trotzdem sollten Eier „abgeschreckt“ werden, da sie widrigenfalls weiter garen und für sich das optimal gekochte sanfte Ei mithilfe das Nachziehen noch fest werden kann.
Zur Kochzeit:

3 min – Das Eiweiß ist lediglich am Schalenrand fest und zum Eigelb hin noch glibberig, das Gelb ist vollumfänglich flüssig
4 min – Das Eiweiß ist allein am Übergang zum Eigelb noch umstandslos glibberig, das Eigelb ist flüssig
5 min – Das Eiweiß ist fest und das Eigelb noch in Gänze flüssig
6 min – Das Eiweiß ist fest, das Eigelb ist lediglich am Rand fest, im Mittelpunkt noch flüssig
7 min – Das Eiweiß ist fest, das Eigelb ist noch zur Hälfte flüssig
8 min – Das Eiweiß ist fest, das Eigelb ist bloß im Kern noch ein bisschen flüssig, dies wird gleichwohl als „wachsweich“ bezeichnet
9 min – Das Eiweiß und das Eigelb sind fest – je längere Zeit das Ei derzeit gekocht wird, umso trockener wird es
Es gibt divergente Faktoren, die die Kochzeit beeinflussen. Wir gehen hier z.B. von Eiern der Größe M aus, möchtet ihr Eier der Größe S kochen, sind ca. 30 Sek. abzuziehen, während ähnlich größeren Eiern (L, XL) werden pro Gewichtsklasse je 30 Sekunden dafür gerechnet. Werden Eier zügig aus dem Kühlschrank verwendet, muss die Kochzeit um eine Minute vermehrt werden, gleichfalls wenn das Ei ausgesprochen frisch ist.

Man kann Eier genauso in kaltem Wasser aufsetzen. Sobald das Wasser kocht, lässt man die Eier bloß noch innerhalb geschlossenem Deckel ziehen. Misst man die Zeit, ab dem Punkt, wo die Eier im Wasser liegen, benötigen die Eier auf diese Weise zum Beispiel insgesamt eine Minute längere Zeit, ermittelt man ungeachtet die Zeit ab dem Moment, wo das Wasser startet zu kochen, muss man eine Minute von der o. a. Kochzeit abziehen, um das erwählte Resultat zu erhalten.

Rührei

Nicht von einem kräftigen Frühstück oder Brunch wegzudenken ist das Rührei, welches ganz problemlos mit einigen Gewürzen vermischt in eine Pfanne gerührt wird bis es stockt. Ganz nach Geschmack kann es darüber hinaus mit Kräutern, Gemüse jedweder Ausprägung, Krabben, Käse, Brot oder als deftiges Bauernrührei serviert werden. Wer es ein bisschen raffinierter angehen will, versteckt sein Rührei im Lachsmantel. Toll portioniert und einmal ein wenig ganz anderes fürs Auge, ist das Rührei aus dem Backofen – verschiedenartige Gewürze geben dem simplen Eigericht einen in Gänze modernen Geschmack.

Spiegelei

Wer es noch am frühen Morgen bereits ein wenig deftiger angehen will, ist mit einem Spiegelei gut bedient, welches sich ebenso im Backofen zubereiten lässt. Serviert man das Spiegelei mit gebratenem Schinken auf Brot, erhält man den verbreiteten “Strammen Max”, der mit Hilfe Hinzufügen von Käse oder Zwiebelringen noch pikanter designt werden kann. Eine visuell entzückende Abwandlung ist das “Egg in a basket”, hier wird das Ei in einem ausgestochenen Toast angebraten. Der Phantasie sind binnen den Ausstechformen keine Grenzen gesetzt und in dieser Art kann man seine(n) Liebste(n) bereits mit einem Frühstück mit diesem Liebestoast sagen, wie äußerst man ihn mag. Wer sich mit dem Bratei morgens noch nicht anfreunden kann, Spiegeleier schmecken genauso mittags und während Dämmerung delikat zu Leberkäse, Spinat oder Bratkartoffeln, oder sind auf Kartoffel- oder Nudelsalat eine Bereicherung.

Omelett

Speziell gerne wird das Omelett mit den andersartigsten Bestandteile voll verzehrt, ganz nach persönlichem Geschmack und Vorliebe, z.B. mit Tomaten und Speck, mit Kräutern und Pilzen, Krabben oder erheblich buntem Gemüse. Es existieren zusätzlich Ausführungen, in denen die Inhaltsstoffe schnell mit der aufgeschlagenen Eiermasse vermischt werden. Die Eierspeise kann nachfolgend zusammengerollt oder öfter geklappt serviert werden. Wer das Frühstück überspringen will oder am frühen Morgen bereits großen Appetit auf mehr hat: Das italienische überbackene Omelett von Alberto ist bereits eine handfeste Hauptspeise.