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Alles ĂŒber PFERDE

PFERDERASSEN
Es gibt ĂŒber 300 Pferderassen:

KaltblĂŒter
WarmblĂŒter
VollblĂŒter
Ponies

Man könnte wegen des Wortaufbaus denken, dass sich die Unterteilung nach der betreffenden Temperatur des Blutes richtet. Doch dem ist nicht so – die Bezeichnung beschreibt das Verhalten und den klassischen Charakter der passenden Pferderasse. Was exakt die geteilten Pferdearten auszeichnet, 

KALTBLÜTER

Pferde, die zu den KaltblĂŒtern gehören, haben ein ruhiges und bedĂ€chtiges Wesen. Dies hat obendrein ein bisschen mit ihrer Masse zu tun: Denn KaltblĂŒter sind krĂ€ftig und des Öfteren ĂŒber 800 kg schwer. Aus diesem Grund ihrer GrĂ¶ĂŸe und ihres ruhigen Temperaments werden sie bevorzugt als Zugpferd, z.B. fĂŒr das Ziehen einer Kutsche, eingesetzt. Es ist nicht ĂŒberraschend, dass die grĂ¶ĂŸte Pferderasse der Welt – das Shire Horse ist und zu den KaltblĂŒtern gehört.

PONIES

Ponies sind die Zwerge unter den Pferden. Mit einer Widerristhöhe von maximal 1,48 m sind sie die kleinsten Vertreter der Pferderassen. Ebenfalls wenn sie ausgesprochen klein sind, ist ihr Körperbau meistens stĂ€mmig und robust. Ihr ruhiges und gutmĂŒtiges Wesen zeichnet Ponys aus und wegen ihrer KörpergrĂ¶ĂŸe ganz besonders fĂŒrs Kinderreiten geignet.

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WARMBLÜTER

WarmblĂŒter sind klar temperamentvoller als KaltblĂŒter. Mit Hilfe ihren mittelgroßen, leichteren Körperbau sind sie klar wendiger und leistungsbereiter. Der Großteil der Sportpferde und Freizeitpferde gehört zu den WarmblĂŒtern. Ein WarmblĂŒter Pferd taugt bestmöglich fĂŒr einen Ausritt, fĂŒrs Springreiten oder auch zur Dressur.

VOLLBLÜTER

Bei den VollblĂŒtern unterscheidet man Arabisches Vollblut und Englisches Vollblut. Mit Hilfe ihren zarten und leichten Körperbau sind sie speziell zĂŒgig und beweglich und werden infolgedessen bevorzugt fĂŒr den hurtigen Reitsport eingesetzt. Vollblut Pferde zeichnen sich vonseiten eine temperamentvolle und sensible AusprĂ€gung aus und sind demzufolge im Besonderen fĂŒr erfahren Reiter vereinbar.

REITEN

Das GlĂŒck jener Erde liegt auf dem RĂŒcken der Pferde! An diesem Sprichwort ist reichlich Wahres dran. Denn ob Groß oder Klein, Junge oder MĂ€dchen, eines haben all die Personen vereint: Jede Menge Spaß! Es ĂŒberrascht nicht dass Pferde reiten direkt glĂŒcklich macht.

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Verschiede REITARTEN

ENGLISCHES REITEN

Der Englische Reitstil ist in Deutschland und Europa weit verbreitet und hat seinen Ursprung im MilitĂ€rreiten. Basis des englischen Reitens sind die 3 Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp. WĂ€hrenddessen des Reitens hat der Reiter die volle ÜberprĂŒfung ĂŒber das Pferd und gibt den Rhythmus an. Die Ausstrahlung und Ästhetik spielt beim Englischreiten eine außerordentliche Rolle. Es werden ZĂŒgelhilfen, Schenkel und das GesĂ€ĂŸ eingesetzt, um die hierzu wichtigen Aspekte zu erreichen: Anlehnung, Losgelassenheit, Aufrichtung, Versammlung, Schwung und Rhythmus. Gerade namhaft ist der englische Reitstil vonseiten sportliche Disziplinen wie Dressur und Springreiten.

ISLÄNDER REITEN

Auf einem Islandpferd zu reiten ist ein bisschen ganz Insbesondere. Denn Islandpferden ist der Tölt, eine Viertakt Gangart, angeboren. Wer einmal mit dem Tölt angefangen hat, wird bloß schwer aufhören können: Denn ebendiese Gangart macht sĂŒchtig. Das Besondere am Tölt ist, dass er ohne Schwebephasen auskommt und somit eine gelaufene Gangart ist. Fast erschĂŒtterungsfrei macht der Tölt das Reiten auf einem Islandpferd gesondert nett fĂŒr den Reiter. Gleichfalls vom Tempo her hat der Tölt eine breite Palette zu bieten und ist somit ebenso fĂŒr ReitanfĂ€nger als gleichwohl fĂŒr Fortgeschrittene außerordentlich okay passgenau.

VOLTIGIEREN

Voltigieren ist ein guter Einstieg vor dem Reiten. Beim Turnen auf dem Pferd erzeugen die Kinder bereits frĂŒh ein GefĂŒhl fĂŒr das Pferd und seine BewegungsablĂ€ufe. Neben einem verantwortungsbewusstem Umgang mit dem Pferd werden beim Voltigierunterricht gleichfalls motorische FĂ€higkeiten wie Gleichgewicht und Haltung geschult. Aber gleichwohl soziale Aspekte wie SelbststĂ€ndigkeit und Gemeinschaftssinn spielen beim Voltigieren eine essentielle Rolle, da das Voltigieren ein Mannschaftssport ist.

PFERDEERNÄHRUNG

Pferde gehören zu den Pflanzenfressern und ernĂ€hren sich bevorzugt von Gras und Heu. Heu beinhaltet elementare Ballaststoffe und ist deswegen insbesondere essenziell fĂŒr die Verdauung des Pferdes. Der Pferdemagen sollte immerwĂ€hrend immerhin zur HĂ€lfte mit Futter gefĂŒllt sein, weshalb sich die FĂŒtterung von vielerlei kleinen Speisen pro Tag empfiehlt. Des Weiteren sollten Pferde fortwĂ€hrend Zugang zu frischem Wasser haben, denn sie trinken bis zu 40 Liter pro Tag.
Da gleichwohl jede Pferderasse und jedes Pferd ausgewĂ€hlte BedĂŒrfnisse haben, wird neben dem Heu weiteres Futter hinzugefĂŒgt. Damit es nicht zu Verdauungsproblemen und weiteren gesundheitlichen Beschwerden kommt, muss komme was wolle ebenso eine ausgewogene ErnĂ€hrung gesetzt werden. Weitere Inhaltsstoffe des Pferdefutters sollten Kraftfutter, Saftfutter und Mineralfutter sein.

Kraftfutter ist ein Energielieferant und wird als Korn oder in pelletierter Beschaffenheit gereicht. Wer sein Pferd mit Kraftfutter versorgen will, kann auf einsatzfĂ€hige Kraftfuttermischungen zurĂŒckgreifen oder trotzdem auf Einzelfutter wie Gerste oder Hafer setzen. Ob und wie enorm Kraftfutter ein Pferd braucht, hĂ€ngt mit dem Alter und dem Gesundheitszustand des Pferdes sowohl seiner Belastung gemeinsam. Wenn Sie sich unsicher sind, welches Kraftfutter fĂŒr Ihr Pferd das Beste ist oder ob Kraftfutter allumfassend vernĂŒnftig ist, ist eine Beratung mittels den Fachmann empfehlenswert.

Als Saftfutter wird alles bezeichnet, was frisch ist. Zu diesem Zweck gehören z.B. Gras, Möhren und Äpfel. Da im Winter des Öfteren weniger innovatives Gras verfĂŒttert wird, sollte die Umstellung auf Saftfutter im FrĂŒhling allmĂ€hlich erfolgen, hierdurch es nicht zu Durchfall oder zusĂ€tzlichen Verdauungsbeschwerden kommt.

Mineralfutter liefert sĂ€mtliche nötigen NĂ€hrstoffe, wie z.B. Selen, Kalzium und Phosphat, die nicht per Heu, Gras und Kraftfutter abgedeckt werden. DafĂŒr existieren vollendete Mischungen, die als FutterergĂ€nzung gegeben werden können.

Leckerlies sind natĂŒrlich im Zuge jedem Pferd gemocht, sollten indessen gleichfalls lediglich in Maßen verfĂŒttert werden, dadurch das Pferd nicht zu außerordentlich an Gewicht zunimmt. Von fertigen Leckerlies, die Zucker und kĂŒnstliche Aromen enthalten, ist tendenziell abzuraten. Gut kompatibel hingegen sind Karotten, Äpfel oder getrocknetes Brot.

Hören

Pferde hören viel besser als der Mensch und nicht ausschließlich mit den Ohren. Schwingungen die sie exemplarisch ĂŒber die Nerven in den Hufen wahrnehmen werden mit dem Körper erfasst und unmittelbar an das Pferdegehirn weitergeleitet. Das hĂ€ngt mit dem Fluchtinstinkt gemeinsam und ist vor allem eine Schutzfunktion vor bösen Raubtieren.
Seine Ohren kann ein Pferd alleinig voneinander nach vorne oder zurĂŒckbewegen, das bedeutet ein Ohr kann nach vorne gerichtet sein und das ĂŒbrige nach hinten bspw. Tendenz Reiter.
16 Muskeln gewĂ€hrleisten beim Pferdeohr fĂŒr die hohe Beweglichkeit. Hohe Frequenzen hören Pferde besser als tiefe.

Schmecken:
Wissenschaftler gehen davon aus das Pferde “sauer”, “bitter”, “salzig”, und “sĂŒss” schmecken, gleichwohl wie wir Menschen.
Viele Pferde fressen instinktiv das was ihr Körper gerade benötigt (manche schlecken Erde, wenn sie einen spezifischen Mangel haben )

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