Die richtige Pflege für Rosen

Die Rose, etliche Male gleichfalls als Königin der Blumen bezeichnet, ist fester Bestandteil der europäischen Gartenkultur. Grundsätzlich wird inmitten Wildrosen und Kulturrosen unterschieden. Wildrosen sind züchterisch unbehandelt, haben keine gefüllten Blüten und bilden Hagebutten. Sie bieten Bienen und Hummeln genug Nahrung. Kulturrosen sind das Resultat professioneller Kreuzung und Veredelung. Wer den richtigen Aufenthaltsort wählt und zum Teil Zeit in Pflege und Schnitt investiert, hat eine prächtige, häufig herrliche duftende Pflanze in seinem Garten.

Rosen im Frühjahr richtig schneiden

Der Rückschnitt von Rosen erfolgt etwa fünf Millimeter oberhalb einer Knospe.

Frostschäden und Wildtriebe entfernen

Wildtriebe sollten so tief wie möglich entfernt werden.

Rosen nie bei praller Sonne gießen

Für sämtliche Rosen gilt: Sie brauchen einen sonnigen und luftigen Verbleib, das schützt vor Pilzkrankheiten. Auf Grund empfiehlt es sich, zu keinem Zeitpunkt unmittelbar über die Blätter zu gießen, da sich widrigenfalls reibungslos Pilzsporen darauf ansiedeln. Wer während praller Sonne gießt, riskiert zusätzlich, dass die Blätter verbrennen. Früh morgens vertragen die Rosen das abgestandene, im positivsten Fall lauwarme Wasser am nützlichsten. Bei alledem umstandslos im Wurzelbereich gießen. Wichtig: Staunässe vermeiden. Gleichartig sollte der Gartenboden wasserdurchlässig, tiefgründig, humos und am nützlichsten lehmig-sandig sein.

Pflanzen

Rosen werden wurzelnackt, balliert (Wurzeln sind locker mit Erde und Verpackungsmaterial umhüllt) und getopft mit Ballen offeriert. Währenddessen getopfte Rosen zu jedem beliebigen Zeitpunkt gepflanzt werden können, limitiert sich jene Zeit binnen der günstigeren Wurzelware auf Frühling und Herbst. Vor der Pflanzung werden ebendiese blattlosen Pflanzen über Stunden in Gänze in Wasser gelegt, hierdurch Triebe und Wurzeln für einen ausgetüftelteren Start im Boden genug feucht sind. Rosensorten werden beim Züchter mithilfe Okulation, also Einsetzen eines Auges, auf robuste Wildrosenunterlagen veredelt. Diese verdickte Veredlungsstelle nebst braunen Wurzeln und grünen Trieben muss zur Sicherheit vor Frost grundsätzlich fünf cm unter der Erdoberfläche sein, genauso innerhalb Pflanzung im Topf sowohl binnen gekauften Topfrosen, die in den Garten ausgepflanzt werden. Deshalb muss ein hinreichend tiefes Loch gegraben werden, in das die Wurzeln hineinpassen, ohne umzuknicken. Nach dem Auffüllen des Pflanzlochs wird unverzüglich angegossen. Dadurch genug Wasser im Wurzelbereich versickert, hat sich das Anhäufeln eines kleinen Gießrand um die Pflanze bewährt, der ein seitliches Abfließen des Wassers unterbindet.

Bei der Pflanzung wird übrigens kein Dünger verabreicht. Die Rose soll vorerst eine Saison lang sogar auf “Nahrungssuche” gehen und während alldem wenn irgend denkbar viele neumodische entzückende Wurzeln bilden. “Füttert” man sie zu früh, bleibt sie faul und wächst nicht ausreichend ein.

gruen-fotospass