Zitronen

Die Zitrone oder Limone

Zitronen

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Limetten

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Zitronen

Zitronen stammen ursprĂŒnglich

aus Fernost

Schon Johann Wolfgang von Goethe hat seine Leser gefragt: Kennst Du das Land, wo die Zitronen blĂŒhn? Er meinte natĂŒrlich Italien, den Ort seiner Sehnsucht. Noch heute verbindet man die Zitrone mit dem Mittelmeerraum. Woher sie aber wirklich stammt, ist nach wie vor ungeklĂ€rt. Sowohl Nordostindien als auch SĂŒdwestchina kommen als Ursprungsregionen in Frage.

Vermutlich handelt es sich bei der Zitrone (Citrus × limon) um eine Kreuzung zwischen der Bitterorange und der Zitronatzitrone. Letztere galt lange als die einzige in der Antike bekannte Zitrusart. Forscherinnen aus Italien und Frankreich haben alle bekannten Zitronen-Quellen – archĂ€ologische Funde, antike Texte und Darstellungen – genau unter die Lupe genommen und sind zum Schluss gekommen, dass es diese in Italien bereits in der vorchristlichen Zeit gegeben haben muss.

Ausgrabungen bei einem Tempel in Pompeji haben sechs Kerne zutage gebracht, die eindeutig als Zitronenkerne identifiziert werden konnten. Die Wissenschaftlerinnen gaben an, dass Zitronen wohl den Göttern als Opfergaben dargeboten und als ĂŒberaus wertvoll angesehen wurden (1).

Zitronen: Altes Heilmittel gegen Pest und Skorbut

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Das passiert, wenn man jeden Tag Zitronenwasser trinkt

Zitronen enthalten außerordentlich reichlich Vitamin C (bis zu 50 mg Vitamin C pro 100 Gramm Zitrone) und sind hiermit eine super UnterstĂŒtzung fĂŒr dein Immunsystem. Doch nicht bloß das, Vitamin C novelliert zusĂ€tzlich die Eisenaufnahme im Körper, was gleichermaßen essentiell fĂŒr ein starkes Immunsystem ist. Da unser Körper das Vitamin nicht darĂŒber hinaus herstellen kann, ist es fundamental wichtig, dass wir es mit der Nahrung einfĂŒgen. Also macht ein Glas Zitronenwasser am morgen oder generell am Tag Sinn. DarĂŒber hinaus wirkt Vitamin C noch antioxidant, was nennt sich, dass es freie Radikale bindet und in dieser Art noch weiter zu einem starken Immunsystem beisteuert.

ZusĂ€tzlich kann das regelmĂ€ĂŸige Trinken von Zitronenwasser nicht bloß ErkĂ€ltungen vorbeugen – gleichwohl wenn du lĂ€ngst eine ErkĂ€ltung hast, unterstĂŒtzt Zitronensaft durch seine antibakterielle Wirkung unterdessen, Bakterien im Hals zu bekĂ€mpfen und dich schneller gesund werden zu lassen. Wenig ĂŒberraschend kannst du das wohlbehaltene Zitronenwasser gleichwohl in Beschaffenheit eines köstlichen Tees genießen.

Wer auf einen guten Stoffwechsel und eine ausgeglichene Verdauung achtet, startet mit einem Glas Zitronenwasser am morgen schon einmal perfekt in den Tag. Wenn du Zitronenwasser trinkst, wird nĂ€mlich deine Gallenproduktion aktiviert, was fĂŒr eine bessere Fettverdauung sorgt. Außerdem regt ZitronensĂ€ure die Bewegung in Magen und Darm an. ZusĂ€tzlich enthĂ€lt Zitronenwasser verdauungsfördernde Enzyme und Pektin, was ebenfalls die Verdauung anregt und unterstĂŒtzt. 3 gute GrĂŒnde also, um seinen Tag mit Zitronenwasser zu beginnen.

Zitronenwasser liefert die höchste Citratmenge, was fĂŒr eine normale HarntĂ€tigkeit unerlĂ€sslich ist. Citrat hilft dabei HarnsĂ€urekristalle aufzulösen, die beispielsweise in den Nieren Nierensteine bilden und dadurch Schmerzen verursachen. Außerdem können sich die Kristalle in den Gelenken absetzen und dann Gicht auslösen. Mit gesundem Zitronenwasser kannst du den Nierensteinen, der Gicht und den damit verbundenen Schmerzen vorbeugen. So bleibt deine Gesundheit und deine Beweglichkeit erhalten.

Zitronenwasser ist nicht bloß gesund, es kann gleichfalls beim Abnehmen assistieren. Denn der Körper benötigt Vitamin C, um das fĂŒr die Fettverbrennung elementare Botenstoff Noradrenalin zu bilden. Das Botenstoff unterstĂŒtzt hierbei, Fett aus den Fettzellen zu lösen und sie dem Körper als Energiereserve zur Bereitschaft zu stellen. Vitamin C ist zusĂ€tzlich an der Produktion von L-Carnitin beteiligt, was wĂ€hrend der Fettverbrennung in der Muskulatur benötigt wird. ZusĂ€tzlich steigert sich beim Abnehmen der Verzehr des Körpers an Vitamin C. Denn das Vitamin ist wasserlöslich und wird innerhalb einer erhöhten Urinproduktion (zu der es beim Abnehmen oftmals kommt) öfter ausgeschieden.

Zitronen sind zwar sauer, sie gehören zugegeben zu den alkalischen Lebensmitteln. Das bedeutet, dass Zitronensaft zwar sauer schmeckt – ins Blut gelangen ungeachtet dessen die basisch wirkenden Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium. Das ist fĂŒr den Körper essentiell wichtig. Eine Zitrone beinhaltet pro 100 g exemplarisch 170 mg Kalium. Kalium bezuschusst darĂŒber hinaus das Herz und die Muskeln. Magnesium hingegen gefördert die Nerven- und Muskelzellen und gleichwohl das Herz. Des Weiteren sorgt jener Wirkstoff fĂŒr wohlbehaltene Knochen und ZĂ€hne.

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